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Die ewigen Weltmeister im Feldhandball von 1966

Empfang der Feldhandball-Nationalmannschaft im Rathaus Großwallstadt.

Am 30 Mai 2008, 42 Jahre nach dem Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft in Österreich trug
sich die Feldhandball-Nationalmannschaft von 1966 ins Goldene Buch der
Gemeinde ein.

Mit dabei: die Großwaltstädter Handballlegende Seppl Karrer.

Empfangen wurde das Team von Bürgermeister Roland Eppig, dem Vorsitzenden des
TV Großwallstadt Bernd Sam und dem Geschäftsführer der Handball AG, Sascha
Schnobrich.


 

Am Samstag standen neben einem Brauereibesuch in Miltenberg, einer Schifffahrt nach Freudenberg und abends einem Empfang im Seehotel Niedernberg durch die Handball AG des TV Großwallstadt auf dem Programm.


Spielführer Erwin Porzner vom TSV Ansback und Mittelstürmer Josef Karrer vom TVG.

"Wir und die DDR waren damals die Favoriten", erinnert sich die Großwallstädter Handballlegende Josef Karrer noch genau an die Weltmeisterschaft von 1966. Neben diesen beiden Mannschaften spielten die Niederlande, Österreich, Polen und die Schweiz in dem Turnier mit. "Jeder musste gegen jeden spielen. Am letzten Tag trafen wir und die DDR aufeinander.

Beide hatten bis dahin alle ihre Spiele gewonnen. Das Spiel endete 15:15 unentschieden. Weil wir die bessere Tordifferenz hatten, wurden wir Weltmeister", so Karrer heute mit einem Augenzwinkern. Ex-Handballer Seppl Karrer wurde 1939 in Großwallstadt geboren. Nach einer Lehre zum Bauschlosser arbeitete er von 1969 bis 2001 als Bankangestellter. 1944 begann er, auf den Großwallstädter Mainwiesen Handball zu spielen. Mit 20 Jahren stand er bereits in der Nationalmannschaft. Für den TV Großwallstadt absolvierte Karrer von 1956 bis 1974 über 1000 Spiele und insgesamt 39 A-Länderspiele. Er wurde 1966 Handballweltmeister und war 1972 in München bei den Olympischen Spielen dabei.

Seppl Karrer war auf dem Spielfeld eine beeindruckende Erscheinung. Er war athletisch, konditions- und wurfstark. Außerdem sah er auch noch gut aus, was besonders die Damenwelt erfreute.

In seinen großen Zeiten war Karrer mehrere Male Male Torschützenkönig. Auch beim Gewinn des Weltmeistertitels 1966 versenkte keiner mehr Bälle als er im Netz. Ehrfurchtsvoll nannten seine Gegner ihn auch die "Wurfkanone aus Großwallstadt".

Josef Karrer lebt heute mit seiner Frau Maria in Großwallstadt. Seine drei Söhne Rainer, Albert und Heiko spielten wie der Vater Handball. Er selbst hat die Handballschuhe nach einer Hüftoperation an den Nagel gehängt. Josef Karrer hält sich lieber mit Nordic Walken, Gymnastik und Radfahren fit. An seine Erfolge erinnern viele Pokale, Zeitungsartikel und Bilderwände. Die Weltmeister-Medaille hat er sorgfältig in einer Box im Keller aufbewahrt.

Das Interview wurde freundlicherweise von Matin Roos zu Verfügung gestellt.

 
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